• 22. Mai 2024 16:14

Bei einer Vermögensverwaltung müssen Preis und Leistung stimmen

Aug 5, 2023

5. August 2023 – Claudio Rothmund CEO –

In der Vermögensverwaltung sollten Leistung und Preis stimmen – sie sind zwei Seiten einer Medaille. Lassen Sie deshalb Ihr Depot unabhängig analysieren.

Hohe Kosten einer Vermögensverwaltung sind selten ein Indikator für ihre Qualität oder Effektivität. Bankkunden sollten die Gesamtvermögensaufstellungen und Kostenausweise genau prüfen, um das Verhältnis von Leistung und Preis zu bewerten. Rendite und Kosten sind eng miteinander verbunden, und ein guter Vermögensverwalter berücksichtigt beide Aspekte.

Welche Kostenebenen gibt es in der Vermögensverwaltung?

Es gibt drei Kostenebenen in der Vermögensverwaltung: Produktkosten (Kosten der Finanzinstrumente), Depotbankkosten und das Honorar des Vermögensverwalters.

1.) Produktkosten

Ein guter Indikator ist die Total Expense Ratio (TER), die alle Gesamtkosten als Prozentwert angibt. Bei aktiv gemanagten Anlagefonds und passiven Exchange Traded Funds (ETFs) gibt es deutliche Kostenunterschiede: ETFs haben Kosten zwischen 0,04% und 1,0% p.a., während aktiv gemanagte Aktienfonds über 2% p.a. kosten können. Studien zeigen, dass höhere Kosten oft nicht durch bessere Leistung gerechtfertigt sind. Ein guter Vermögensverwalter setzt daher aktive Anlagefonds nur ein, wenn Preis und Leistung gerechtfertigt sind, und nutzt sonst ETFs und Zertifikate zur Erreichung der Anlageziele.

2.) Depotbankkosten

Vermögensverwalter nehmen nie selbst Gelder von Anlegern an, sondern nutzen Depotbanken zur Verwahrung der Vermögenswerte. Die zwei zentralen Kosten hierbei sind Depotgebühren und Transaktionskosten. Diese Gebühren können sich nach der Grösse des Portfolios richten, wobei grössereVermögen in der Regel geringere prozentuale Gebühren haben. Da die Kostenstrukturen komplex sein können, arbeiten gute Vermögensverwalter mit verschiedenen Depotbanken zusammen, um optimale Konditionen zu erhalten. Spezialisierte Privatbanken können oft nur in Verbindung mit einem Vermögensverwalter genutzt werden.

3.) Vermögensverwaltungshonorar

Das Honorar für die Vermögensverwaltung ist meist volumenbasiert und sinkt prozentual mit der Grösse des verwalteten Vermögens. Einige Vermögensverwalter können auch eine performanceabhängige Gebühr verlangen. In jedem Fall ist Transparenz in den Gebühren essentiell, wobei der ex-ante- und ex-post-Kostenausweis hilft, die Kosten deutlich zu machen. Einige Verwalter, wie die Arminius Wealth Management AG, verzichten auf performanceabhängige Gebühren aus Gründen der Transparenz und Kostenkontrolle.

Volle Kostentransparenz durch ex-ante und ex-post Kostenausweis

Gegenüber dem Anleger sind Vermögensverwalter wie Banken rechtlich verpflichtet, die Kosten auf Produkt-und Depotbankebene sowie das Vermögensverwaltungshonorar transparent zu machen. 

Vor Vertragsabschluss geschieht dies durch den sogenannten „ex-ante-Kostenausweis“, bei dem musterhaft die Jahreskosten angegeben werden. Welche Kosten tatsächlich angefallen sind, führt dann der sogenannte „ex-post-Kostenausweis“ sowohl inabsoluten Beträgen als auch prozentual auf.

In den Verwaltungsgebühren und damit in der TER aktiver Anlagefonds können auch sogenannte Bestandsprovisionen für den Vertrieb enthalten sein. Diese dürfen seit 2018 in der Vermögensverwaltung in der EU und dem EWR nicht mehr durch den Vermögensverwalter vereinnahmt werden. Sie sollten daher im besten Fall gar nicht mehr anfallen beziehungsweise an den Anleger ausbezahlt werden. In der Mallorca Anlageberatung hingegen sind derartige Provisionen noch häufig anzutreffen.

1% Kosten gespart, erbringt in 20 Jahren gut 31% mehr Anlageerfolg

Wie wichtig eine gute Kostenstruktur ist, zeigt das nachfolgende Beispiel. Wenn Sie 1 m EUR anlegen und 1 Prozent Kosten einsparen, können sie mit der gleichen Anlagestrategie auf 20 Jahre gut 600.000 EUR oder gut31% mehr Ertrag erzielen (bei einer unterstellten Rendite von 8% vor Kosten). Auf den ersten Blick marginal erscheinende Kostenunterschiede auf allen Ebenen summieren sich damit über die Zeit auf und führen zu enormen Unterschieden in der Vermögensentwicklung.

Über die Arminius Wealth Management AG

Die Arminius Wealth Management AG ist eine Liechtenstein bewilligte Vermögens-verwaltungsgesellschaft mit Fokus auf private wie institutionelle Kunden. Die Arminius Wealth Management ist auf die effiziente und evidenzbasierte Konstruktion und Umsetzung von Portfolios spezialisiert und optimiert damit nicht nur das Risiko-Rendite-Verhältnis, sondern auch die für den Kunden anfallenden Kosten auf allen Ebenen.

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